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GEDICHT: Annahme


Woher kommt die Welt,

die ihresgleichen sucht,

die Dunkelheit erhält,

doch Dunkelheit verflucht?

Hat Wille einen Namen?

Oder ist er wie der Wind,

der fortträgt doch die Samen,

dem Verwurzelten das Kind?

Das Leben schicksalhaft.

Abgesehen von der Absicht,

die im Chaos Ordnung schafft

und des Willens Ketten bricht.

Zum Führen ist verleitet

der Empfänger fremder Kund'

Der selbst folgend dann verbreitet

Fremdes, doch mit eignem Mund

Deine Teile angenommen

Deinen Teil zu spielen

Innerlich zuerst vernommen

Um zu teilen dann mit vielen

Den natürlichen Lauf erlauben

In jede Ecke, jeden Spalt.

Vertrauen und glauben

in des Lebens Gestalt

und lauschen der Stimme,

die in dir selbst erhallt!

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